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Team

Gildenleiter Offiziere Webteam Maskottchen
Darkblade Hornydevil Nazh (Coding) Belberon
  Sutra Mctrap (Coding)  
  Malba Sunly (Graphics)  

History

Die Anfänge der Gilde

Damals im Februar 2005, World of Warcraft war gerade in Deutschland erschienen, entschieden sich die vier Freunde Inge Meysel, Millzen, Wayne und X2C eine Gilde zu gründen. Jedoch war dies nicht auf Zuluhed, sondern auf dem PVE-Server Kargath, auf dem die vier begonnen hatten, WoW zu spielen. Auch ein Name war schnell für die Gilde gefunden und somit begann das Kapitel easYplaY. Schon bald jedoch merkte man, dass man mit einem PVE-Realm nicht die richtige Wahl getroffen hatte und so entschieden sich die vier auf Zuluhed noch mal neu anzufangen. Zuluhed schien dafür prädestiniert zu sein, da dieser Server erst eine Woche nach Release eröffnet wurde und so fanden sich auch viele auf dem Server ein, die davor erst auf einem PVE-Realm begonnen hatten. Am 28. Februar 2005 war es dann soweit und die Gilde wurde auf Zuluhed neu gegründet. Das Amt des Gildenmeisters bekleidete Wayne mit seiner Magierin Gerda. Die anderen drei landeten nach diversen Namenswechseln bei der Priesterin Allis (Inge), dem Jäger Themillzen und dem Paladin Hugo. Die Gilde machte sich schnell einen Namen, denn die vier waren bald unter den höchsten Charakteren auf Zuluhed und viele andere, denen sie auf dem Weg zu Level 60 begegnet waren, schlossen sich der Gilde an. Zu den bekanntesten darunter zählten Xell, Serp und Ghimley. Ein weiterer wichtiger Schritt war die Fusion der Gilde myRellik mit easYplaY, was zur Folge hatte, dass die Gilde nun zu den Größten des Servers zählte und sich mit am meisten Charaktere hohen Levels in ihren Reihen befanden. Bald darauf wurden die ersten 60 und die erste Hürde war geschafft. Auch hier konnte man unter den meisten der Namen die Gilde easYplaY sehen. Man besuchte unzählige male die damaligen Instanzen und bald auch wurden die ersten Besuche der Raidinstanz UBRS unternommen bei denen weitere Kontakte geknüpft wurden.

Erste 40 Mann Raids – eine neue Herausfordung

Als auch dies nur noch Routine war, wurden als nächstes 40 Mann Raids, die für viele Spieler komplettes Neuland waren, auf die beiden Outdoor Bosse Kazzak und Azuregos, geplant. Da man zu dieser Zeit jedoch noch nicht alleine eine 40-köpfige Gruppe stellen konnte, wurde unter der Leitung von easYplaY zusammen mit Spielern aus anderen bekannten Gilden wie Lebende Legende oder Legacy of Lordaeron eine Truppe zusammengestellt, die bei ihrem ersten Besuch des blauen Drachens Azuregos den Server-Firstkill erreichte. Später, nachdem bereits andere Bündnisse Erfolge aus dem Geschmolzenen Kern (MC) zu berichten hatten, entschloss man sich auch ein Raidbündniss auf die Beine zu stellen. Neben Leuten aus easYplaY gewann man dafür die Spieler der Gilde Noctis Amici (später bekannt durch den ersten Großmarschall Argrim) und einzelne Spieler aus den unterschiedlichsten Gilden Zuluheds, die man aus gemeinsamen Instanzbesuchen kannte. Es entstand der Raid „easYplaY, Noctis Amici and friends“ unter der Leitung von Sanya, einer Druidin. Schnell wurden nun auch die ersten Bosse des MC besiegt, was nicht zuletzt an einer hervorragenden Raidleitung lag, die Xell recht bald von Sanya übernahm. Woche für Woche wurden Fortschritte erzielt und auch Onyxias Hort wurde gesäubert. Kurz nachdem die ersten Gilden auf Zuluhed den Endboss Ragnaros besiegt hatten, konnte auch der easYplaY-Raid den Feuerlord vernichten. Doch die nächste Herausforderung wartete bereits. Der Pechschwingenhort (BWL) musste von Nefarian und seinem chromatischen Drachenschwarm gesäubert werden. Auch hier erwischte man einen eher schlechten Start, da zu dieser Zeit die Instanzserver besonders beim ersten Boss in die Knie gingen und man mehrere Wochen lang geplagt von Laggs den ersten Boss Razorgore nicht bezwingen konnte. Als sich die Instanzserver dann gebessert hatten, schaffte der Raid es jedoch sehr schnell, den eingefangenen Rückstand auf die anderen Gilden wieder zu verkürzen und man konnte in BWL vier Wochen nach dem ersten Kill von Razorgore auch Nefarian als dritter Raid auf Zuluhed besiegen. Knapp ein Jahr nach der Gründung war aus der kleinen Gilde vom Februar 2005 eine große Gemeinschaft geworden, die ihren Fokus auf das Bezwingen des Raidcontents setzte. Viele hatten Gefallen am Raidcontent gefunden, aber auch außerhalb der Raids war immer etwas los und so kam nie Langeweile auf. Manche begeisterten sich für PVP und auch in den kleineren Raidinstanzen konnten Erfolge gefeiert werden (Hakkar Firstkill). Trotz des Raids blieb die Gilde jedoch auch immer eine Gemeinschaft für Freunde, die nicht im Raid waren oder weniger Zeit zum Spielen hatten.

Der nächste Schritt – Der Tempel von Ahn’Qiraj

AQ Öffnung

Noch während der Zeit im Pechschwingenhort packte man bereits das nächste Ziel an: Die Öffnung der Tore von Ahn’Qiraj, der nächsten Raidinstanz. Themillzen wurde dazu die Questreihe zum Bau des Szepters für den Gong anvertraut, die bis heute in ihrem epischen Ausmaß einzigartig ist. Tagelanges Farmen der Käfer in Silithus und das Bezwingen verschiedener Raidbosse verlangten von der Gilde sowie auch vom gesamten Server größten Einsatz und so war man Stolz, als Themillzen endlich den Gong für die Öffnung von Ahn’Qiraj schlug und den Titel Skarabäusfürst sein Eigen nennen konnte. Zu dieser Zeit beschloss auch Gerda mit WoW aufzuhören und übergab das Amt des Gildenmeisters an Themillzen. Der Kampf um die Firstkills in Ahn’Qiraj war eröffnet und so schaffte man es schnell die ersten Bosse zu legen und erreichte als erste Gilde auf Zuluhed den Endboss C’thun. Der Raid hatte sich während dieser Zeit ständig weiterentwickelt und viele, die aus anderen Gilden im Raidbündniss dabei waren, schlossen sich dann auch der Gilde an. So geschah es auch während dieser Zeit, dass Noctis Amici mit easYplaY fusionierte und nun somit fast alle Spieler des Raids auch in der Gilde easYplaY waren und man nannte sich daraufhin nur noch „easYplaY & friends“. Der bis dahin schwerste und originellste Boss, C’thun, stellte auch für den Raid eine große Herausforderung dar, doch nach vielen Versuchen konnte man C’thun endlich im „letzten Try des Abends“ (dürfte vielen Gilden bekannt sein) besiegen. Man hatte es geschafft einen Endboss als erste Raid des Servers zu bezwingen.

Naxxramas – Das Finale vor dem Addon

Bald darauf wurde von Blizzard die nächste und finale Instanz vor dem Addon herausgebracht und man begab sich in die Nekropole Naxxramas des Lichs Kel’thuzad. Aufgrund vieler Fußballfans, vor allem in der Gildenleitung, wurde jedoch erstmal die WM im eigenen Land verfolgt und so überließ man anderen Gilden die ersten Firstkills in Naxxramas. Doch bald startete man wieder durch und konnte die hinteren Bosse als erstes Bezwingen und nach mehreren Wochen an den „Four Horsemen“, schaffte man es auch diesen, für damalige Verhältnisse technisch anspruchsvollsten Encounter, zu besiegen. Der Weg zum Frostwyrm Lair war frei. Jedoch gab es auch Probleme.

Kel Thuzad down

Anfang Dezember 2006 erschien der Patch 2.0, der das Spiel für das Addon vorbereitete, und mit dem Addon im Hinterkopf verloren auch manche die Motivation und so hatte auch der Raid Probleme zu allen Terminen eine schlagkräftige Truppe zusammenstellen. Dazu kam die baldige Weihnachtspause und so schmiedete man den Plan in der letzten Woche des Raids vor der Weihnachtspause und dem Addon die verbleibenden zwei Bosse in Naxxramas zu töten. Für die letzte Woche setzte man sechs Raidtage an (statt den üblichen vier) und bekam zudem Unterstützung einer Handvoll Spieler der Gilde Lebende Legende, die selbst noch vor den Horsemen standen. Voller Tatendrang kämpfte man sich durch Naxxramas und konnte nach vier Tagen den Frostwyrm Sapphiron bezwingen. Es blieben somit noch 2 Raids für Kel’thuzad, den finalen Boss vor dem Addon, und so setzte man am Dienstagabend, der letzte offizielle Raid von easYplaY vor dem Addon, alles auf eine Karte. Man trug alle Buffs zusammen die man finden konnte und das für viele unmöglich gehaltene wurde geschafft und der Lich Kel’thuzad wurde bezwungen. Auch konnte Allis den Questgegenstand für den legendären Stab Atiesh looten und diesen fertig stellen. Für viele war dieser Kill seit dem Fall Ragnaros’ der intensivste und emotionalste Moment des Spiels. Nach dem Erfolg wurde der Raid von vielen Spielern empfangen und es entstand die größte Party, die jemals in Ironforge stattfand. Eine ereignisreiche Woche fand ihren krönenden Abschluss und man hatte sich die Weihnachtspause verdient und konnte Pläne fürs Addon schmieden.

The Burning Crusade – Auf ein Neues

Mit dem Addon begann das Leveln erneut und auch hier konnte man die ersten 70er des Servers stellen. Die Umstellung auf 25 Mann Raids war jedoch einfacher als gedacht, da leider viele mit dem Addon aufhörten oder nicht mehr aktiv raiden wollten. Nach kurzer Zeit konnte man bereits den ersten Raid bilden und dort weitermachen, wo man vor dem Addon aufgehört hatte. Der Raid besiegte Hochkönig Maulgar in Gruuls Unterschlupf, sowie die beiden Outdoor Bosse Doom Lord Kazzak und Doomwalker als Erster des Servers. Nach etwas Übung folgten Gruul und Magtheridon und somit konnte man die Leute für die beiden Tier 5 Raidinstanzen attunen.Während dieser Zeit verloren jedoch weiterhin mehrere Leute die Lust am Raiden, was auch an der relativ frustrierenden Instanz Höhle des Schlangenschreins (SSC) lag, die Anfangs mit höllischen Respawntimern und gebuggten Bossen nicht gerade Spaß machte und noch sehr unfertig wirkte. So hörte der Naxxramas Maintank Argrim auf und neuer Maintank wurde Darkblade, der auch schon seit BWL bei easYplaY raidete. Auch Themillzen beschloss das Spiel zu beenden und übergab die Position des Gildenmeisters an Xell, der dadurch Raidleiter und Gildenmeister in Personalunion wurde. Aufgrund akutem Tankmangel entschloss er sich jedoch seinen Schurken Xell als Mainchar durch den Krieger Koloss zu ersetzten. Auch bei den Offizieren änderte sich seit dem Addon mehrmals die Besetzung und letztendlich stießen Darkblade und später Zeya zu den verbleibenden Offizieren Allis, Serp, Yuripa und Ghimley. Vorallem durch den damals immer häufiger gebrauchten serverübergreifenden Charaktertransfer konnten jedoch alle personellen Rückschläge kompensiert werden und es gelang viele gute Spieler von anderen namhaften Servern zu easYplaY zu holen.

Serpentshrine Cavern und Tempest Keep – die Tier 5 Instanzen

Aber auch SSC mit Lady Vashj als Endboss konnte letztendlich erfolgreich besiegt werden. Jedoch mit einigen Problemen; Lady Vashj war so ein Boss, der die Gilde an den Rand der Verzweiflung brachte. Manche zweifelten an der Qualität des Raids und die Motivation war nach einem erfolglosen Raid immer auf dem Nullpunkt. Jedoch gelang es nach gefühlten 100 Wipes unter 5% (tatsächlich waren es sechs oder sieben Wipes von 1%-8%) die Lady ins Nirwana zu befördern. Jedoch hatte dies Zeit gekostet und die neu gegründete Gilde Fusion konnte vor easYplaY Erfolge in der Festung der Stürme verzeichnen. Seit langer Zeit hatte der Raid wieder einen ernstzunehmenden Konkurrenten um die Server-Firstkills. Dies trug dazu bei, dass die Motivation wieder stieg und auch die ersten drei Bosse in der Festung der Stürme stellten kein Problem dar. Der nächste große Brocken stand nun im Weg: Kael’thas Sunstrider. Der für viele schwierigste Boss des gesamten Addons stellte den Raid wieder auf die Probe, doch im Vergleich zu Lady Vashj bereitete dieser nicht ganz soviel Probleme.

Der Fall Illidan Stormrages

EP Orgrimmar

Ein paar Tage nachdem Fusion Kael’thas besiegte, konnte auch easYplaY den tatsächlichen Anführer der Blutelfen bezwingen und das Rennen um den Berg Hyjal und den Black Temple begann. Die ersten Bosse der beiden Tier 6 Instanzen konnten relativ einfach Bezwungen werden. In Hyjal musste man Fusion bei den ersten drei Bossen den Vortritt lassen, konnte im Gegenzug dazu aber die ersten drei Bosse im Black Temple als erstes besiegen. Bei den weiteren Bossen war es immer ein Kopf an Kopf Rennen. Nach zwischenzeitlichen Heilerproblemen und somit einer Woche ohne Progress-Raids konnte man zwar im Black Temple aufschließen, verpasste aber den Firstkill von Archimonde. Man entschied sich somit den Fokus auf den Black Temple zu setzten und konnte Reliquary of Souls als erstes bezwingen, was einen großen Schritt Richtung Illidan bedeutete.Als nächstes stand Mother Shahraz im Weg, die damals noch als schwierigster Encounter im Black Temple galt. Der ganze Raid farmte das komplette Wochenende die Trashmobs auf dem Weg zur Mother um die benötigten Herzen der Dunkelheit zusammen zu bekommen, die notwendig waren, um die Schattenresistenz-Items zu bauen. Top vorbereitet konnten so Xell & Co die Mother am ersten Raidtag bezwingen und der Weg war frei zu Illidan Stormrage, dem Herrscher über den Black Temple, da das Illidari Council keine große Herausforderung darstellte und am nächsten Tag bezwungen werden konnte. Top motiviert und voll konzentriert wurde so Illidan Stormrage angegangen und musste sich am Ende dann auch dem Raid geschlagen geben. Man hatte das Rennen gewonnen, den bedeutendsten Gegner bezwungen und konnte nach schwachem Start noch den deutschlandweit siebten Illidan Kill verbuchen. Doch um das Ganze zu komplettieren fehlte immer noch Archimonde. Also ging es nach dem Sieg gegen Illidan noch mal zum Mount Hyjal. Nach den Erfolgen im Black Temple war dieser jedoch keine Herausforderung mehr und konnte auch geschlagen werden. Game Over. Das Spiel war vorbei. Alle konnten zufrieden auf ein erfolgreiches Raiden mit seinen Höhen und Tiefen im Addon zurückblicken und es hatte allen Wahnsinnig viel Spaß gemacht. Nach dem nun Ende August 2007 alle vorhandenen Herausforderungen des Addons gemeistert wurden konnte man sich entspannt zurücklehnen und die Instanzen abfarmen, um sich die kommende Raidinstanz Sunwell Plateau zu rüsten. Der Raidplan konnte auf 2 Raids die Woche reduziert werden und durch nahezu perfekte Ausrüstung schaffte man es, die Instanzen immer schneller zu clearen. Der Berg Hyjal konnte in 90 Minuten und der Black Temple in 3 Stunden komplett geleert werden. Zwischenzeitlich sorgte die neu erschienen 10er Instanz Zul’Aman für Abwechslung und so konnte sie am ersten Tag bereits geleert werden und man errang auch hier den Zul’Jin Serverfirst. Andere widmeten sich in ihrer freien Zeit dem PvP und Arena-System und konnten auch hier relativ erfolgreich mitspielen.

Sunwell

Nach langer und recht langweiliger Zeit, die mit Farmcontent im Black Temple und Zul'Aman totgeschlagen wurde, startete dann endlich die Instanz Sunwell, auf die sich schon seit geraumer Zeit jeder Raider die Finger leckte. Motiviert wie nie zuvor konnte bereits in der ersten ID alles bis Felmyst souverän gecleared werden, auch ohne Warglaives smiling . Eine neue Instanz Mechanik verhinderte jedoch, dass die Instanz innerhalb kürzester Zeit überrannt werden konnte. Somit musste man sich also erstmals gedulden. Mit dem Öffnen des ersten Gates traf man dann zum ersten Mal auf einen Boss, der es wirklich in sich hatte. Die Eredar Twins waren dabei ein hartnäckiger Gegner und dauerten länger als erwartet, jedoch erlagen sie rechtzeitig zur Öffnung des zweiten Gates dem EP Charme und machten uns so den Weg zu M'uru rechtzeitig frei. Was einen hier erwartete, war etwas völlig Neues und so bisher noch bei keinem Boss implementiert worden. Ein Encounter, der bis in die Haarspitzen getuned war und ein präzises Add-Handling sowie eine Menge DMG verlangte und dabei keinen Spielraum für Fehler zuließ. Letztlich wurde auch dieser Encounter bezwungen, ganz ohne WL Stacking, dafür jedoch auch ein paar Stunden nach Fusion. Mit viel Motivation ging es weiter zu Kil'Jeaden, der bis dahin wohl beeindruckendste Encounter in Sachen Story, Grafikeffekten und Epischen Dialogen. Nach mehreren Wochen Übung packten wir es letztendlich als Erster des Realms in Phase 5 und der Dämon konnte mehr oder weniger überzeugend in seine alte Welt verbannt werden. Eine der besten Raidinstanzen ever konnte somit sehr erfolgreich, im World Ranking um die Plätze 40 herum, abgeschlossen werden, was bis heute zu den größten Erfolgen der Gilde zählt. Somit war BC endgültig vorbei und man konnte die Blicke Richtung Northrend wenden, wo die Bedrohung der Geißel immer größer zu werden schien.

Kil'Jaeden down

Wrath of the Lichking

Endlich war es soweit, der Tag vom Addon Release war gekommen. Nachdem die letzten Wochen vor dem Addon durch das neue Erfolgssystem doch etwas Abwechslung gebracht hatten, konnte man sich nun endlich voll auf´s Leveln konzentrieren. Um auch hier die neu eingefügten Realm First Achievements zu bekommen, waren nachts um 12 Uhr ca. 20 Leute im Ventrilo und warteten darauf, dass sie nach Northrend aufbrechen konnten, um sich auch die jeweiligen Feats of Strength zu sichern. Es hat nicht lange gedauert, bis die ersten Level 80 waren. Darkblade war dabei der schnellste von allen und hat somit gleich drei Realm First Achievements bekommen. Nach 6 Tagen hatten wir genug Leute auf Level 80, um den ersten Raid zu starten.

Naxxramas, The Obsidian Sanctum und The Eye of Eternity

The Obsidian Sanctum wurde nach nur fünf Tagen mit ca. 22 80ern gecleart, da der Boss nicht wirklich schwer war. Nachdem wir dann 25 80er hatten, ging es am selben Abend direkt nach Naxxramas. Allerdings sind wir nach zwei Wings auf Patchwerk getroffen, der der Meinung war, unsere Tanks als Punching-Balls zu benutzen. Es war einfach kein Vorbeikommen am ersten Abend. Gut, haben wir uns gedacht, dann sehen wir uns morgen wieder! Gesagt, getan! Die ganze Nacht Heroics und Erze gefarmt, um unseren Tanks die craftbaren Items zu bauen. Einen bisschen Drop Luck in den Heroics hatten wir zum Glück auch und so war das Equip recht schnell zusammen. Am nächsten Abend ging es wieder Richtung Naxxramas und siehe da, das Sunwell-Equip gegen die neuen Level 80 Items ausgetauscht und schon war dieser Boss auch kein Problem mehr. Am selben Abend konnten wir dann auch noch Kel´Thuzad besiegen und somit war uns der Server First für Naxxrams nicht mehr zu nehmen. Also war nur noch Malygos am Leben, ein Boss, der etwas ganz Neues hatte. Zum ersten Mal in einem Bossfight musste man nicht nur mit seinem Charakter kämpfen, sondern auch noch mit und auf einem Drachen selbst. Alle waren sehr gespannt, wie das wohl werden würde. Nachdem uns Sapphiron den Schlüssel für The Eye of Eternity überlassen hatte, konnten wir 2 Tage später dann auch losziehen, um uns an dem Encounter zu versuchen. Leider wurden wir alle von der neuen Mechanik ein bisschen enttäuscht. Malygos ging am ersten Abend down und keiner konnte die neue Mechanik mit den Drachen so wirklich leiden. Eigentlich war sie lästigiger als auch nur irgendwie spannend. Damit waren die ersten zwei IDs zu Ende und alles Clear. Was Blizzard uns als Anfangs-Content gegeben hatte, war leider nicht wirklich viel. Die neuen 10er Raids waren eher leichter als die 25er und somit hatte es auch hier keine Woche gedauert bis alle 10er Bosse gelegt wurden.

Sartharion 3D

Auch etwas Neues für alle WoW-Spieler. Man konnte den Boss in einer schwierigeren Version spielen, indem man einfach die drei kleinen Mini-Bosse im Obsidan Sanctum stehen ließ. Es war eine wirkliche Herausforderung, diesen Encounter mit seinen ganzen neuen Fähigkeiten zu spielen. ENDLICH mal wieder eine Herausforderung, nach dem doch viel zu leichten Content davor. Dieser Boss war wieder ein Encounter, der nicht im ersten Try umkippte. Nach zwei weiteren IDs konnten wir ihn dann endlich besiegen. Die Freude war natürlich riesig, da wir auch hier unter den ersten deutschen Gilden waren, die ihn besiegen konnten. Nachdem wir Sartharion 3D besiegt hatten, konnten wir anfangen, unsere Raid-Achievements für den Black Proto-Drake und den Plagued Proto-Drake zu farmen. Als auch das erledigt war, schlich sich die Langeweile ein. Man wartete auf den nächsten Patch, der die neue Raidinstanz Ulduar beinhaltete. Die ersten Eindrücke, die wir auf dem PTR sammeln konnten, waren sehr vielversprechend.

Ulduar

Es war soweit, endlich neuer Raid Content und ein komplett neues Raid System. Hardmode und Softmode in einer kompletten Instanz, also viel zu tun für uns. Und wie es halt so ist, der Mittwoch, an dem die neue Raidinstanz aufgehen sollte, wurde für uns zum Wartespielchen. Die Server kamen nicht online und 3/4 des Raids warteten schon im Ventrilo. Als die Server endlich on kamen, konnten wir gleich mit 20 Leuten den ersten Boss in Ulduar probieren. Die ersten paar Bosse sind am ersten Abend noch umgekippt, sodass wir am nächsten Abend direkt mit den 4 Wächtern anfangen konnten, die dann doch schon ein anderes Kaliber waren wie die Bosse zuvor. Da der Großteil der Gilde merklich Spass an dieser neuen Instanz hatte, raideten wir auch Freitag und Samstag, was bis dato ein Novum darstellte. Somit konnten wir am Sonntagabend Ulduar clearen und Yogg Saron besiegen. Nun sollte es an die Hardmodes gehen, die uns aber dann recht schnell unsere Grenzen aufzeigten und uns zeigten, dass wir erst einmal etwas Equip zusammen bekommen mussten. Mimiron Hardmode und Alone in the Darkness war dabei schon das schwerste, was wir in WoW bisher an Content vorgesetzt bekommen hatten. Nicht einmal Sunwell war so hart am Limit designed wie diese zwei Encounter. Nach monatelangen Versuchen an Mimiron konnten wir endlich Algalons Raum öffnen. Somit war es uns möglich, den letzten der 14 Encounter zu bekämpfen. Das einzige, was den Boss wirklich schwer machte, war die Zeitbegrenzung pro ID. Am 10.08.09 war es dann soweit und wir konnten Yogg Saron +0 besiegen und uns somit den Server First für Alone in the Darkness sichern, welcher gleichzeitig auch World # 44 bedeutete. Einen Tag später konnten wir dann auch endlich Algalon besiegen, um uns auch hier wieder den Server First zu sichern. Insgesamt eine sehr befriedigende Woche ;-). Insgesamt haben wir somit ca. vier Monate für Ulduar gebraucht und damit war diese eine der am besten designten Instanzen in diesem Addon überhaupt. Somit war auch Ulduar geschafft, alle hatten ihre Proto-Drakes bekommen und wir warteten auf den nächsten Content. Unerfreulicherweise hatte sich zum Ende von Ulduar unser Raidleader, der den Raid seit Molten Core geleitet hatte, dazu entschlossen, mit WoW aufzuhören und sich dem RL zuzuwenden und somit nicht mehr die nötigte Zeit hatte, sich um den Raid zu kümmern. Die Gildenleitung wurde deshalb an Cephalantera übergeben. Die neuen Offiziere sind seitdem Darkblade, Yuripa, Defy (Sutra) und Gendras (Erline). An dieser Stelle möchten wir uns als Gilde noch einmal bei unseren alten Raidleader Xell bedanken: ohne dich wäre dieser Raid nicht da, wo er ist. Danke für all die Zeit und Mühen, die du in diese Gilde investiert hast!

Algalon First Kill   Yogg First Kill

Trial of the Crusader und Trial of the Grand Crusader

Tja, mir fehlen irgendwie die Worte. Was soll man dazu schreiben? Die Instanz kann man nicht mal wirklich als Instanz bezeichnen. Fünf Bosse hintereinander weg in einer Arena.. Es hat sich niemand so richtig auf diese Instanz gefreut, da sie nicht wirklich gut designed war und für uns nur als Lückenfüller bis ICC galt. Der einzige Boss, der etwas konnte, war Anub'arak im Heroic Mode. Aber auch hier konnten wir unseren Server Firstkill bekommen. Diese Instanz wurde leider schnell sehr langweilig und wir mussten irgendwie fast ein ganzes Jahr mit dieser überbrücken, was uns nicht wirklich gut gefiel. Zum Glück waren irgendwann die PTRs für ICC offen, in die wir große Hoffnungen setzten; aber auch hier wurden wir wieder enttäuscht. Ziemlich oft standen wir vor verschlossenen Türen, da Blizzard der Meinung war, sich die Leute, die testen dürfen, auszusuchen. Nun gut, die paar Bosse, die wir ausprobieren konnten, waren vielversprechend. Also warteten wir auf den ICC Patch, sodass wir zum Finale des Addons gegen den Lichking kämpfen konnten.

Icecrown Citadel

Anfang Dezember '09 war es dann endlich soweit. ICC wurde geöffnet, aber auch hier wäre Blizzard ja nicht Blizzard, wenn sie sich nicht etwas überlegt hätten, um den Content in die Länge zu ziehen. Somit war es Ende Janaur, bis wir das erste Mal gegen den Lichking kämpfen und ihn schliesslich am 11.02.10 im Softmode legen konnten. Dadurch waren dann endlich die Hardmodes freigeschaltet, wovon wir am ersten Abend gleich 3(2+Gunship) schaffen konnten. Weiter ging es dann mit den restlichen Hardmodes, die am Anfang doch sehr Setup lastig waren. Da wir zu dieser Zeit nur einen Holy Paladin hatten, musste wir Saurfang erst mal stehen lassen und uns an anderen Hardmodes probieren. Eine Id später konnten wir dann Blood-Queen Lana'thel besiegen, womit wir den ersten der 3 Encounter besiegt hatten, der uns den Weg zum Lichkönig versperrte. Wobei man erwähnen muss, das dieser Boss im Gegensatz zu Sindragosa und Professor Putricide nichts neues konnte und auch nicht wirklich anspruchsvoll war. Die darauf folgenden Wochen hatten wir uns dann an Sindragosa versucht und diese auch relativ schnell ins Nirvana befördert, sodass nur noch der Professor den Weg zum LichKing im Hardmode versperrte. Professor Putricide war eine Hausnummer für sich. Der ganze Fight hatte sehr an Kompelxität zugelegt, sodass wir uns am Anfang doch ziemlich die Zähne an ihm ausgebissen hatten, was aber auch mit der Trybegrenzung zusammenhing. Nachdem wir ihn dann endlich bezwingen konnten, stand nichts mehr zwischen uns und dem Lichkönig in seiner schwersten Version. Alles, was wir bis dahin zu Gesicht bekommen hatten, stellte dieser Encounter noch einmal in den Schatten. Ein Boss, der den Titel Boss auch wirklich verdient hatte: 15 Minuten lang wurde volle Konzentration verlangt, nicht einen Fehler wurde von diesem Encounter verziehen. Aber auch hier konnten wir schliesslich nach zahlreichen Niederlagen, Memberverlusten und geschätzen 500 Versuchen einen wohlverdienten Realm First Kill verzeichnen. Somit war auch der König der Geißel besiegt und es sollte wieder Ruhe in Azeroth einkehren. 2 Monate später wurden dann die Ptr's fürs Ruby Sanctum frei gegeben und die Vorfreude auf diesen Encounter war groß.

Lich King First Kill

Ruby Sanctum

Leider wurden wir hier wieder enttäuscht. Halion war wohl lediglich dazu gedacht, uns ein weing die Zeit bis Cataclysm zu vertreiben. Der Encounter war im Prinzip ziemlich schwer designet und hatte gute Ansätze, es scheiterte aber letztlich an der Umsetzung, um diesen Boss wirklich zu einer Herausforderung zu machen. 3 Raidabende nach Release konnten wir Halion dann schliesslich bezwingen und uns um Worldrank # 60 herum für dieses Addon verabschieden. Damit war alles, was uns Blizzard für diese Addon vorgesetzt hatte, geschafft und wir können uns nun entspannt zurücklehnen. Zurzeit sind wir auf dem Beta Server für Cataclysm unterwegs. Was wir dort bisher gesehen haben, lässt uns hoffen, das Blizzard aus WoltK gelernt hat. Schon die 5er Hero Instanzen sind etwas ganz anderes wie die Hero Instanzen in WoltK. Nun warten wir gespannt darauf, das die Raids auf dem Beta freigeschaltet werden.

Halion First Kill

Auf neue Abenteuer

Abschließend lässt sich auf eine sehr schöne Zeit zurückblicken, von den Anfängen der Gilde über das Raiden im Geschmolzenen Kern bis zum Fall des Lichkönigs. Auf nun 6 Jahre Gilde und über fünfeinhalb Jahre Raid kann man zurückblicken und von vielen Freunden musste man sich verabschieden, konnte aber auch viele neue Freunde gewinnen. Oft sah man andere Gilden zerbrechen und auch bei uns in der Gilde gab es immer kleinere Probleme. Doch man hat es immer geschafft eine vernünftige Lösung zu finden. Es hat sich eine Gemeinschaft entwickelt, die mehr als nur zusammen raidet. Und so bin ich mir sicher, dass die Gilde weiterhin ihren Weg gehen wird. Auch mit dem Patch 4.0.3, dem Addon Cataclysm und allem was darüber hinaus kommen wird.